SechsertransversalenTendenzspiele gibt es für alle Chancen beim Roulette. Bei einer derartigen Strategie spekuliert man darauf, dass eine oder mehrere der beobachteten Chancen in naher Zukunft häufiger erscheinen, als dies gemäß der Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.

Natürlich gleichen sich die Wahrscheinlichkeiten für oder gegen eine bestimmte Chance auf lange Sicht aus, doch im Rahmen einer einzigen Roulettepartie kann es immer wieder vorkommen, dass bestimmte Chancen über einen längeren Zeitraum ausbleiben oder besonders häufig erscheinen. Und diese Tatsache wollen wir uns zunutze machen.

Strategien, die auf diesem Wechselspiel einzelner Chancen basieren, werden als Rhythmusspiele bezeichnet. Dabei handelt es sich gewissermaßen um Tendenzspiele auf höherer Ebene.

Rhythmus- & Tendenzspiel auf Sechsertransversalen

Der Grundgedanke bei einer solchen Vorgehensweise besteht darin, sowohl die vorherrschende Tendenz als auch etwaige Rhythmen im Spielverlauf zu berücksichtigen. Dabei wird mit den regulären Sechsertransversalen (Transversales simples) gespielt, die sich folgendermaßen definieren:

Transversale Zahlen
1 1 bis 6
2 7 bis 12
3 13 bis 18
4 19 bis 24
5 25 bis 30
6 31 bis 36

Nun wird die Permanenz in Abschnitte aus jeweils sechs Coups untergeteilt. Die Satzentscheidung für die nächste Spielrunde ergibt sich aus einer Betrachtung der letzten drei Sechserabschnitte. Dabei ist auf jene Transversalen zu setzen, welche innerhalb der vergangenen drei Spielabschnitte durchgehend je mindestens einen Treffer erhalten haben oder ausschließlich im vorletzten Abschnitt getroffen wurden. Zero bleibt hierbei stets unberücksichtigt.

Nach erfolgter Satzermittlung werden die zu bespielenden Chancen starr über sechs Coups verfolgt. Danach ist neu zu ermitteln, wodurch sich das Spiel stets elastisch an den aktuellen Verlauf anpasst.

Nachstehend ein Beispiel anhand einer authentischen Tagespermanenz für die ersten sieben Sechserabschnitte des Tages:

Spalte1 1 2 3 4 5 6 7
1 // /
2 // / / / /// //
3 // // /
4 /// / / / //
5 / ///// // /
6 / / // // /

In vorliegendem Fall sind vier Angriffe mit folgenden Transversalen vorstellbar:

Angriff Satztransversalen
1 2, 3, 4, 5, 6
2 1, 2
3 2, 5
4 4

Hier nun die Ergebnisse:

(P=Permanenz, Tr=getroffene Sechsertransversale, Sl=laufender Saldo)

Angriff 1 Angriff 2 Angriff 3 Angriff 4
27 5 1 7 2 4 2 1 -2 30 5 1
26 5 2 14 3 2 32 6 -4 21 4 4
28 5 3 8 2 6 35 6 -6 24 4 9
30 5 4 16 3 4 27 5 -2 11 2 8
28 5 5 21 4 2 18 3 -4 9 2 7
8 2 6 11 2 6 26 5 0 32 6 6

Insgesamt wurde bei einem höchsten Ecart von sechs Einheiten ein Gewinn von 18 Einheiten erzielt. Der Gewinnüberschuss beläuft sich hierbei auf 30% Prozent vom Umsatz. Als Tischkapital sollten 30 Einheiten verfügbar sein…