Roulette FächerUnser heutiger Strategietipp beruht auf der Tatsache, dass sich immer wieder ein bestimmter Bereich im Roulettekessel herauskristallisiert, den die Kugel für eine gewisse Zeit mit Vorliebe ansteuert.

Unser Tipp richtet sich vor allem an Gelegenheitsspieler am Roulette, die gerne auf die aktuell dominierenden Zahlen und deren Nachbarn setzen. Dabei geht der Spieler davon aus, dass die Kugel, wenn sie innerhalb kurzer Zeit zweimal auf dieselbe Zahl fällt, auch noch ein drittes Mal den gleichen Kesselsektor bevorzugen wird.

Diese Vorgehensweise ist auch unter der Bezeichnung – Roulette Fächer – bekannt, weil sich mit jedem Verlustcoup die Streuung um die Grundzahl fächerförmig erweitert. Sobald die Kugel in den Streukegel des Satzes fällt und ein Gewinn erzielt wird, gilt der Satz als beendet. Wenn vorher noch Verluste auszugleichen sind, wird dafür die zuletzt gefallene Zahl zur neuen Grundzahl ernannt.

Dabei sind zwei Vorgehensweisen denkbar:

1. Variation:

Man wartet das zweimalige Erscheinen einer Zahl innerhalb von sechs Coups ab. Die doppelt gefallene Zahl wird zur Grundzahl erklärt und sofort nachgespielt.

Fällt sie nicht erneut, wird sie nochmals gesetzt, zugleich werden aber auch ihre beiden Nachbarn rechts und links in der Kesselanordnung bespielt.

Ist auch dieser Satz erfolglos, wird das Spiel auf zwei weitere Nachbarn ausgedehnt.

Dies wird nach jedem Verlustcoup bis zu einem Treffer fortgesetzt.

Gleicht ein Treffer die bisherigen Verluste nicht aus, wird die zuletzt gefallene Zahl – also der Treffer – als neue Grundzahl verwendet und sofort nachgesetzt. Bei einem Verlust kommen wiederum die beiden neuen Nachbarzahlen dazu.

Das Verfahren kann, wie oben beschrieben, beliebig fortgesetzt werden.

 

Nr. Zahl Spielzahlen Saldo
1 24                
2 12                
3 8                
4 9                
5 36                
6 12                
7 19 12             -1
8 14 12 28 35         -4
9 17 12 28 35 7 3     -9
10 28 12 28 35 7 3 29 26 +20

 

2. Variation:


Auch hier ist das zweimalige Erscheinen einer Zahl abzuwarten. Die Vorgehensweise unterscheidet sich allein dadurch von der ersten Variante, dass das Spiel beim sechsten Verlustcoup, entsprechend einem aufgelaufenen Verlust von 36 Stück, abgebrochen wird. Dafür werden während des Spiels andere satzreife (zweimal innerhalb von sechs Coups gefallene) Zahlen miteinbezogen.

Beispiel:

Nehmen wir an, die Zahl 14 ist satzreif. Wir setzen sie und verlieren.
Neuer Satz mit den Nachbarn 20 und 31. Wieder nichts.
Dritter Satz mit zwei weiteren Nachbarn 1 und 9. Kein Erfolg.

Nun wird inzwischen jedoch eine andere Zahl, beispielsweise die 36, satzreif, da sie zweimal innerhalb von sechs Coups erschien.

Sie wird ab sofort auch bespielt, nach einem Verlust einschließlich deren Nachbarn.

Kommt es zu einer Überschneidung, ist die entsprechende Zahl im Anschluss mit zwei Stück zu bespielen.

Ein Gesamtgewinn ist immer als Satzende zu betrachten.